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Genealogie ist der Fachbegriff für Familienkunde oder Ahnenforschung.

In genealogischen Arbeiten können unterschiedliche Ziele verfolgt werden. Wenn eine einzelne Person mit ihren Vorfahren untersucht wird, so tragen die in der Ahnentafel ermittelten Personen ganz unterschiedliche Familiennamen. Andere Arbeiten befassen sich mit den Verwandtschaftszusammenhängen von Trägern eines einzigen Familiennamens. Die Resultate solcher Untersuchungen sind Stammtafeln oder Familiengeschichten.

Vorfahren (Ahnenliste, Ahnentafel)

In der Ahnenliste werden vom Probanden ausgehend seine zwei Eltern, vier Grosseltern, acht Urgrosseltern, und so weiter aufgelistet. Die Zahl der Ahnen verdoppelt sich theoretisch in jeder Generation. In Ahnentafeln sind unzählige Familiennamen und verschiedene Herkunftsorte vertreten. Um ein gewisses Mass an Uebersichtlichkeit zu wahren, werden die einzelnen Ahnen nach dem System Kekulé beziffert.

Die Kekulé-Nummer

Der Spanier Hieronymus de Sosa entwickelte im Jahre 1676 ein Bezifferungssystem, das vom Deutschen Stephan Kekulé von Stradonitz verfeinert wurde und uns helfen soll, uns im grossen Volk der Ahnen zurechtzufinden:

  • Kekulé-Nr. 1: Proband
  • Kekulé-Nr. 2: Vater
  • Kekulé-Nr. 3: Mutter
  • Kekulé-Nr. 4: Grossvater väterlicherseits
  • Kekulé-Nr. 5: Grossmutter väterlicherseits
  • Kekulé-Nr. 6: Grossvater mütterlicherseits
  • Kekulé-Nr. 7: Grossmutter mütterlicherseits
  • Kekulé-Nr. 8: Urgrossvater väterlicherseits
  • usw.

Auf Männer entfallen grundsätzlich gerade Zahlen, auf Frauen ungerade; die Zahl des Vaters ist immer doppelt so hoch wie jene seines Kindes; die Zahl der Mutter lässt sich durch Verdoppelung der Zahl des Kindes plus 1 errechnen.

Ausserdem findet man im Landesarchiv des Kanton Glarus die 28 Bände umfassende Genealogie von Johann Jakob Kubly-Müller. Sie zeigt sämtliche Glarner Geschlechter von 1600 bis zur Gegenwart in ihrer Abfolge und Verknüpfung.



Wappen der Geschlechter:

+17.12.2007

Ahnenverlust

Als Ahnenverlust bezeichnet man das Auftreten von Geschwistern als Ahnen und ist frühestens in der dritten, in der Regel aber in späteren Generationen möglich und führt zum mehrfachen Auftreten von deren Eltern in der nächsten zurückliegenden Generation. Vor der dritten Generation zählt Ahnenverlust zur Blutsverwandtschaft und bildet ein Ehehindernis. Durch Ahnenverlust verringert sich die Anzahl der tatsächlichen gegenüber den theoretisch möglichen Ahnen.

Ahnenverlust ist aber auch ein natürliches Phänomen. Bedenkt man , daß jeder Mensch ebenfalls bis zu den Ururgroßeltern 30 Vorfahren besitzt, zur Zeit der Ururgroßeltern ca. 1850 aber keinesfalls 30 mal mehr Menschen als heute auf der Erde lebten sondern weniger als heute, so ist klar, daß viele unserer Vorfahren öfter in unserem Stammbaum vorkommen müssen. Das heißt, je weiter man in einem Stammbaum zurückgeht, umso größer ist der Ahnenverlust. Zwei Menschen aus der gleichen Gegend entdecken also beim Vergleich ihrer Stammbäume spätestens im Mittelalter Verwandtschaften. (Siehe französischer Text "Implexe")

Meine Vorfahren und Nachkommen

Wegen der schweizerischen Gesetzgebung, welche die Veröffentlichung von Daten von lebenden Personen ohne deren Einwilligung verbietet, beschränke ich mich auf die Präsentation einer reduzierten Vorfahrenliste, dies um das Prinzip zu veranschaulichen. Auf eine Nachkommenliste verzichte ich.

Vorfahrentafel

Natürlich sind diese Zahlen theoretisch. Dies ist auf den Ahnenschwund (Ahnenverlust) zurückzuführen, denn gewisse Vorfahren werden doppelt aufgeführt, da sie als mehrfacher Ahne in dieser Vorfahrentafel vorkommen werden. (Siehe Ahnenverlust)

Dem Forscher sind natürlich nicht nur durch die riesige Zahl von Ahnen gewisse Grenzen gesetzt sondern auch punkto Quellen: in den meisten Fällen versiegen die Quellen etwa nach 15 Generationen, in einigen Fällen schon früher.

Nachkommen (Nachfahrenliste, Stammtafel)

Die Nachfahrenliste zeigt in Textform die Kinder eines Probanden, seine Grosskinder und Urgrosskinder usw., gruppiert immer nach Generationen.

Stammtafeln, Nachfahrentafeln beziehen sich auf die Angehörigen einer einzelnen Familie, die von einem gemeinsamen "Stammvater" abstammen. Sie ist die graphische Darstellung der obgenannten Liste.

Sie zermartert jedem Gestalter einer solchen das Gehirn, da mit jeder weiteren Generation die Zahl der Nachkommen variabel und meistens enorm ist!

Berechtigterweise kann sie als Baum dargestellt werden, mit den Stammeltern als Stamm und den Nachkommen als Aeste und Zweige.

Wenn auch die Nachfahren in weiblicher Linie mitberücksichtigt werden, spricht man von Nachfahrentafeln.

Die Aboville Nummer

Das Prinzip ist einfach: Der "Stammvater" erhält immer die Nummer "1". Sein ältestes Kind hat die Nummer "1.1", das zweitälteste Kind die Nummer "1.2" usw. Hat beispielsweise das erste Kind wiederum zwei Kinder, so erhalten diese die Nummern "1.1.1" und "1.1.2", da der Vater bzw. die Mutter die Nummer "1.1" trägt. Die Kinder des zweiten Kindes, welches die Nummer "1.2" hat, erhalten die Nummern "1.2.n", wobei n jeweils für die Nummer der Kinder, beginnend mit dem ältesten Kind steht

Die Ahnentafel zeigt eigentlich nichts anderes als die Ahnenliste in grafischer Form; Proband, Vater und Mutter, Grosseltern beiderseits usw. werden als Kästchen, dargestellt und mittels Linien miteinander in Bezug gebracht. Unwissenderweise wird allzu häufig bei dieser bildlichen Darstellung der Proband (also der jüngste) als Stamm dargestellt

und seine Eltern, Grosseltern, Urgrosseltern als Aeste, Zweige und Blätter. Sofern alle Vorfahren ausfindig gemacht werden können, sind in der zehnten Generation insgesamt 1'024 Vorfahren in der Ahnentafel aufgeführt. Forscht man 20 Generationen zurück, stösst man auf über 1'048'576 Ahnen eines Probanden!

fanitz.ch